EN

You all know that I am super excited about this chapter – even though I am not quite sure what it is going to be like. Well, of course there will be a little child (praying that everything goes well), new priorities, new life perspectives but what does this all mean?

I love to read and write down a lot of things in order to “prepare” myself a bit – to be honest, I only do this to feel prepared or at least to feel like I am doing SOMETHING! I am not stressed about it however I am constantly thinking about all changes that will come with our little one and if I will become someone else… I am so lucky that my pregnancy has been such a beautiful experience so far – I have never expected to feel the way I am feeling currently – physically and emotionally… and therefore I am very thankful. Change is inevitable and that is just fine and of course I knew that I would change a lot physically and knowing this did not faze me at all. What really threw me off were the emotional changes.

I feel like I have been in a great place when it comes to my mental health. I have been learning new things, acknowledging my wrongdoings and trying to be a better person and to be honest I really love myself in my current state. The minute I knew I was pregnant everything has changed – these hormones showed me a whole new side of myself – so vulnerable, emotional, clingy and so many other characteristics traits that are NOT me at all. I just do not know and like myself like this. Most women will not find these changes shocking, however, I am not the sensitive and emotional type at all. Therefore, all these new feelings and needs are quite unpleasant for me, especially, because I actually would describe myself as quite rational and tough. My husband was surprised as well to experience a whole new side of me – luckily, he loves my new vulnerable side and it feels like we are getting to know and falling for each other all over again.

How do I deal with this “new” version of me? First, I have tried to fight it and after some time I have accepted it. A lot of self-compassion (not self-pity!!) is needed in order to accept yourself, especially when you were at peace with yourself, embracing the new you and getting to know yourself again. I mean, it is quite exciting, right? Last but not least – be realistic! Life is a rollercoaster and we all know we grow from new challenges… and for me – well, I know this is only the beginning. This change is not over yet and maybe that is just fine.


DE

Ihr alle wisst, dass ich sehr aufgeregt bin über dieses Kapitel – auch wenn ich nicht ganz sicher bin, wie es sein wird. Natürlich wird es ein kleines Kind geben (ich bete, dass alles gut geht), neue Prioritäten, neue Lebensperspektiven, aber was bedeutet das alles?

Ich liebe es, eine Menge Dinge zu lesen und aufzuschreiben, um mich ein bisschen vorzubereiten – um ehrlich zu sein, mache ich das nur, um mich vorbereitet zu fühlen oder zumindest um das Gefühl zu haben, dass ich ETWAS tue! Ich bin nicht gestresst, aber ich denke ständig über alle Veränderungen nach, die mit unserem kleinen Wunder einhergehen, und ob und wie ich mich verändere bzw. eine ganz andere Person sein werde … Ich bin so glücklich, dass meine Schwangerschaft bisher eine so schöne Erfahrung war – das hätte ich nie erwartet. Ich fühle mich physisch und emotional einfach super… und dafür bin ich sehr dankbar. Veränderungen sind unvermeidlich und das ist in Ordnung und natürlich wusste ich, dass ich mich physisch sehr verändern würde und dies hat mich überhaupt nicht beunruhigt. Was mich wirklich schockierte, sind die emotionalen Veränderungen.

Ich fühle mich, in Bezug auf meine geistige Gesundheit, grossartig und dies würde ich auch so gerne beibehalten. Ich habe neue Dinge gelernt, mein Fehlverhalten anerkannt und versucht, ein besserer Mensch zu sein und um ehrlich zu sein liebe ich meinem gegenwärtigen Zustand wirklich. In dem Moment, in dem ich wusste, dass ich schwanger bin, hat sich alles verändert – diese Hormone haben mir eine ganz neue Seite von mir gezeigt – so verletzlich, emotional, anhänglich und so viele andere Eigenschaften, die ich überhaupt nicht bin. Ich mag mich so einfach nicht sonderlich. Die meisten Frauen werden diese Veränderungen nicht schockierend finden, aber ich bin überhaupt nicht der sensible und emotionale Typ. Daher sind all diese neuen Gefühle und Bedürfnisse für mich ziemlich unangenehm, insbesondere, weil ich mich eigentlich als ziemlich rational und tough bezeichnen würde. Mein Mann war auch überrascht, eine ganz neue Seite von mir zu erleben – zum Glück liebt er meine neue verletzliche Seite und es fühlt sich an, als würden wir uns neu kennen- und lieben lernen.

Wie gehe ich mit dieser „neuen“ Version von mir um? Zuerst habe ich versucht, es zu bekämpfen und nach einiger Zeit habe ich es akzeptiert. Viel Selbstmitgefühl (nicht Selbstmitleid!!) ist nötig, um sich selbst zu akzeptieren, besonders wenn man mit selbst sehr zufrieden ist, sich auf das neue Ich einlassen und sich selbst neu kennenlernen. Ich meine, es ist ziemlich aufregend, oder? Und letzter Tipp? – sei realistisch! Das Leben ist eine Achterbahnfahrt und wir alle wissen, dass wir von neuen Herausforderungen wachsen können … und für mich – nun, ich weiss, dass dies nur der Anfang ist. Diese Änderung ist noch nicht vorbei und vielleicht ist das in Ordnung.